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Till Brönner - OCEANA

„Einer der international konkurrenzfähigsten unter den deutschen Popstars ist ein Jazzmusiker“ (Musikexpress, 12/05)

Einfach ist gar nicht so schwer, sollte man meinen. Aber Einfachheit ist oft ein Resultat der Reife. Sie ist eine Konzentration auf das Wesentliche und deshalb ein erstrebenswertes Ziel. Till Brönner hat einen enormen Grad der Reife erreicht, der sich jetzt in der Klarheit seines neuen Albums OCEANA zeigt.

„New York war Jazz für den Kopf, Los Angeles Jazz für die Seele“, sagt Till Brönner, der sich für die Produktion seines neunten Soloalbums an einen Ort begab, der wie kein anderer die Sehnsucht nach einer besseren Welt verkörpert: Hollywood.

Nach zwei Jahrzehnten intensiver Auseinandersetzung mit der freiheitlichsten Musik der Gegenwart, fördert Till Brönner an historischer Stätte ein ebenso geschichtsträchtiges wie zukunftsweisendes Meisterwerk zutage, das bisherige Mahner an die Jazz-Generation X aufhorchen lassen wird. Dass einer der klarsten und unverwechselbarsten Künstler des neuen internationalen Jazz ausgerechnet aus Deutschland - der einst "Jazzfreien Zone" – kommen soll, ist eine Sensation.

Brönners Verbündeter bei diesem zeitlos schönen Projekt ist der legendäre Produzent Larry Klein (Joni Mitchell, Peter Gabriel, Leonard Cohen), der dem Trompeter hörbar Raum für seinen unverwechselbaren Spielansatz einräumt. Auch deshalb entfaltet OCEANA seine einnehmende, aber einsame Eleganz jenseits aller Erwartungen oder gar Klischees. Till Brönner spielt mit berührender Seelenkraft Trompete - so großartig einfach, wie einfach großartig. Seine Trompete klingt so warm und klar, dass sich die Vokalgäste wie Instrumente zu einem Promenadenspaziergang dazugesellen, um sich danach im nahe gelegenen Straßencafé wieder zu verlieren.

Nichts ist so, wie man es vielleicht erwartet hätte, aber alles ist ganz genau so, wie es sein soll. Die Stimmen klingen als hätten sie nur auf diese Songs gewartet. Carla Bruni säuselt einen tragisch-schönen Leonard Cohen-Song. Madeleine Peyroux leidet auf ihre unvergleichliche Art mit Hank Williams’ „I’m So Lonesome I Could Cry“. Luciana Souza beseelt Edu Lobos “Pra dizer adeus”. Till Brönner selbst singt reifer und ergreifender denn je „River Man“, den Klassiker von Nick Drake.

Man taucht ein in OCEANA, schwimmt durch Klangräume, die Till Brönner und seine Weltklasseband gekonnt und voller Leichtigkeit kreieren. Schon bei den ersten Takten von Wes Montgomerys „Bumpin“ fühlt man sich wohl, um beim letzten Song des Albums zu wissen, wie gekonnt und gereift, wie einfach und essentiell Musik sein kann. Um das zu begreifen, muss man nur zuhören. Ganz einfach.

Album Credits

1. Bumpin’ (Wes Montegomery)
© Taggie Music Co., Gopam Enterprises (BMI) Dean Parks - Guitar
David Piltch - Bass
Larry Goldings - Piano
Jay Bellerose - Drums

7. Pra Dizer Adeus (Edu Lobo/Torquato Neto)
© Ebrau Ltda/Warner-Tamerlane Publishing Corp.
Luciana Souza - Vocals
Dean Parks - Guitar
David Piltch - Bass
Larry Goldings - Piano
Jay Bellerose - Drums

2. Chinatown (Jerry Goldsmith)
© Ensign Music Corporation (BMI)
Dean Parks - Guitar
David Piltch - Bass
Larry Goldings - Piano
Jay Bellerose - Drums
Gary Foster - Alto Sax

8. It Never Entered My Mind (Lorenz Hart/Richard Rodgers)
© Lorenz Hart Publishing Co./Williamson Music Co. / Chappell & Co. Inc. (ASCAP)
Dean Parks - Guitar
David Piltch - Bass
Larry Goldings - Piano
Jay Bellerose - Drums

3. In My Secret Life (Leonard Cohen/Sharon Robinson)
© Sharon Robinson Songs, Wixen Music Publishing Inc. / Sony-ATV Songs LLC (BMI)
Carla Bruni - Vocals
Dean Parks - Guitar
David Piltch - Bass
Larry Goldings - Piano
Jay Bellerose - Drums

9. River Man (Nick Drake)
© Rykomusic Ltd. (BMI)
Till Brönner - Vocals
Dean Parks - Guitar
David Piltch - Bass
Larry Goldings - Piano
Jay Bellerose - Drums

4. The Peacocks (Jimmy Rowles)
© Kudu Music, Memory Lane Music Group (ASCAP)
Dean Parks - Guitar
David Piltch - Bass
Larry Goldings - Piano
Jay Bellerose - Drums
Gary Foster - Alto Sax

10. Danny Boy (Traditional)
(Public Domain)
Dean Parks - Guitar
David Piltch - Bass
Larry Goldings - Piano
Jay Bellerose – Drums

5. I’m So Lonesome I Could Cry (Hank Williams)
© Sony/ATV Acuff Rose Music (ASCAP)
Madeleine Peyroux - Vocals
Dean Parks - Guitar
David Piltch - Bass
Larry Goldings - Piano
Jay Bellerose - Drums

11. Distant Episode (Larry Klein/Till Broenner)
© Exegesis Music/Chrysalis Music (ASCAP)/ Fanfare Musikverlag
Dean Parks - Guitar
David Piltch - Bass
Larry Goldings - Piano
Jay Bellerose - Drums

6. Subrosa (Larry Goldings)
© Largold Music (ASCAP)
Dean Parks - Guitar
David Piltch - Bass
Larry Goldings - Piano
Jay Bellerose - Drums
Gary Foster - Alto Sax

12. Tarde (Larry Klein/Till Broenner)
© Exegesis Music/Chrysalis Music (ASCAP)/ Fanfare Musikverlag
Dean Parks - Guitar
David Piltch - Bass
Larry Goldings - Piano
Jay Bellerose - Drums

Produced by Larry Klein
Engineered and Mixed by Helik Hadar
Recorded at Paramount Recording, Hollywood, CA and Market Street, Santa Monica, CA
*except Carla Bruni’s vocal on “In My Secret Life”; recorded at Studio Davout, Paris, France
Assistant Engineers: Erik Reichers and Stephane Prin
Mixed at Market Street, Santa Monica, CA
 
Mastered by Bernie Grundman at Bernie Grundman Mastering, Hollywood, CA

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Downloads

Biographie (53 KB, PDF)
Diskographie (37 KB, PDF)
Pressetext (35 KB, PDF)

Bilder von Till Brönner

Siehe Pressebereich

Webseite von Till Brönner

www.tillbroenner.com